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[31.03.2011] Freie Schule im Burgenland besucht das KZ Auschwitz 
erschienen : Naumburger Tageblatt 


Schüler aus Naumburg und Merseburg besuchten die Gedenk-
stätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz.

Gespräch geführt mit einem Zeitzeugen

Schüler besuchten die Gedenkstätte des KZ Auschwitz.

Diese Reise verändert: Das war die Aussage einer Schülerin, die an der Fahrt nach Auschwitz teilnahm. Schüler des Domgymnasiums Naumburg, des Merseburger Gymnasiums und der Naumburger Freien Schule im Burgenland fuhren in Begleitung ihrer Lehrer vom 11. bis 14. März nach Auschwitz. Dort blickten sie der deutschen Vergangenheit ins Auge, denn in Auschwitz wurde in der Zeit des Nationalsozialismus ein Vernichtungslager errichtet, in dem mehr als 1,1 Millionen Menschen, vor allem Juden, ermordet wurden. Die Besichtigungen des Stammlagers I sowie des Lagers Auschwitz-Birkenau zeigten die Grausamkeiten des nationalsozialistischen Regimes. Fassungslos und berührt folgten die Exkursionsteilnehmer den Ausführungen der Museumspädagogin während des Rundganges.

Interessiert nahmen sie an dem Zeitzeugengespräch mit Wilhelm Brasse teil und stellten ihm zu seinem Leben im Lager konkrete Fragen. Wilhelm Brasse war Fotograf und politischer Häftling im Konzentrationslager Auschwitz. Er musste während seiner Gefangenschaft unter anderem für den NS-Arzt Josef Mengele fotografieren.
Die Schüler bedanken sich recht herzlich für die finanzielle Unterstützung des Lions Clubs Naumburg, des Bürgervereins Naumburg, der Sparkasse Burgenlandkreis sowie der Deutschen Bank Leipzig. Um einen Eindruck ihrer Erlebnisse zu vermitteln, planen die Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung zu dieser Fahrt, die ab Mai im Naumburger Rathaus besichtigt werden kann.

Anett Herrmann, Lehrerin
in der Freien Schule im Burgenland, Naumburg

  




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