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[07.05.2011] Freie Schule im Burgenland (Sekundarschule) zeigen Ausstellung als Ergebnis einer Auschwitz-Fahrt 
erschienen : Naumburger Tageblatt 

Mit Schülern baut Lehrer Ronny Schulz die Schau auf. FOTO: NICKY  HELLFRITZSCH

Filmaufnahmen in düsteren Farben

Freie Schule im Burgenland zeigt Schau als Ergebnis einer Auschwitz-Fahrt.

NAUMBURG/CM - "Ich sehe aus dem Fenster und fühle mich eingesperrt. Der Zaun. Endlos." Dieses Zitat beschreibt die Eindrücke eines Schülers der Freien Schule im Burgenland während des Besuches der Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Die Worte sind Teil einer Ausstellung, die die Schule nun im Veranstaltungsraum "Mitteldeutsche" in der Salzstraße mit dem Titel "Auschwitz - Begegnung mit der deutschen Vergangenheit" zeigt. "Es war der Wunsch der Schüler, den geschichtsträchtigen Ort zu sehen und die eigenen Erlebnisse in einer Schau nach außen zu präsentieren", erklärte Geschichtslehrerin Anett Herrmann.

Im März reisten Neunt- und Zehntklässler mit Schülern des Naumburger Domgymnasiums und des Gymnasiums Merseburg nach Polen. Vor Ort machten sie eigene Filmaufnahmen, notierten ihre Gedanken in Tagebüchern und erhielten die Gelegenheit, mit einem Zeitzeugen, dem polnischen Lagerfotografen Wilhelm Brasse, zu sprechen. Zudem besuchten die Schüler einen Workshop zum Thema Fotodokumentation im Konzentrationslager. In der Schau, die bis zum 27. Mai zu sehen ist, werden unter anderem Fotocollagen, Filmmitschnitte sowie schriftliche Aufzeichnungen präsentiert.

Während der Dauer der Ausstellung bieten Schüler Führungen an. Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist Lehrstoff in den neunten und zehnten Klassen. "Und das Interesse daran ist sehr groß", versicherte Anett Herrmann.
Die Ausstellung wird am Montag, 9. Mai, um 16 Uhr im Veranstaltungsraum "Mitteldeutsche" eröffnet. Interessenten an Führungen melden sich telefonisch unter der Rufnummer 03445/6 99 04 50 .

  




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