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[30.07.2011] 18 Absolventen der MBA Medizinischen Berufsakademie erhalten ihr Zeugnis als staatlich anerkannter Altenpfleger 
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Die Zukunft beginnt

Zeugnisübergabe 18 Absolventen der MBA Medizinischen Berufsakademie erhalten ihr Zeugnis als staatlich anerkannter Altenpfleger

 
Stolz blickt Ute Dreßler in ihr Zeugnis. Sie ist eine von 18 Absolventen, die am Freitag Grund zum Feiern hatten. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)
 
ZEITZ/MZ. Viel Zeit bleibt Fanny Zorn nicht für die Freude über ihr gutes Abschlusszeugnis als staatlich geprüfte Altenpflegerin. Die Zeitzerin hat ihren Arbeitsvertrag schon in der Tasche und beginnt am Montag ihre Arbeit bei der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz. Damit ist sie keine Ausnahme unter den 18 Absolventen der Altenpflegeschule der MBA Medizinische Berufsakademie in Zeitz. 16 von ihnen haben seit der feierlichen Übergabe am Freitagvormittag im Friedenssaal des Zeitzer Rathauses nicht nur ein Zeugnis, sondern auch einen Arbeitsvertrag in den Händen.

MBA-Geschäftsführer Klaus Mischke freute sich nicht nur darüber, dass mit dem Festakt im Zeitzer Rathaus eine gute Tradition fortgesetzt wird. "Nach drei Jahren Ausbildungszeit haben Sie es geschafft", wandte er sich an die Hauptpersonen des Vormittags, "die Zukunft liegt vor Ihnen." Eine Zukunft, die gerade im Beruf des Altenpflegers ständige Weiterbildung einschließe. Doch ein guter Grundstein ist gelegt, nicht zuletzt in der Kombination von Ausbildungsbetrieb und staatlich anerkannter Berufsfachschule, die sich noch dazu in Zeitz befindet. Und die eine gute Basis für weitere Ausbildungsangebote sein könnte. Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) erklärte in seiner Festrede, dass er dabei sei, in Zeitz eine hochschulnahe Ausbildung zu entwickeln, ein Fachhochschulangebot. Auch damit verfolgt er ein Ziel: "Wir brauchen junge Leute, wir brauchen junges Blut."

Auch die Stiftung Seniorenhilfe als der große Ausbildungsbetrieb vor Ort setzt auf die jungen Absolventen. Deshalb werden auch im kommenden Jahr wieder acht Lehrlinge eingestellt, wie Geschäftsführerin Ingrid Treuner eröffnete. "Aber es ist schon jetzt abzusehen, dass wir weniger Bewerber haben werden." Sie ging auf all das ein, was einen künftigen Altenpfleger erwartet - bei einem Altersdurchschnitt in den Heimen von 83 Jahren nicht nur körperliche Probleme oder Demenz, sondern auch viele Menschen mit traumatischen Kriegserlebnissen, wie Treuner ausführte. Es werde harte Tage geben, aber immer wieder das Gefühl der Freude an der Arbeit und die Dankbarkeit der Menschen, für die man da sei, betonten alle Redner unisono.

Während die Absolventen 2011 feiern, stehen die neuen Lehrlinge schon auf der Matte. Acht sind es allein, die als Praxisbetrieb die Stiftung Seniorenhilfe Zeitz haben. Sie haben sich zumeist in Praktika oder in einem sozialen Jahr auf ihren Beruf vorbereitet und wissen, was auf sie zukommt. Die Zeitzerin Nadine Heilmann startet direkt nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr durch. Die Chance, ihren Traumberuf vor Ort erlernen zu können und danach vielleicht sogar in ihrer Heimatstadt in ihrem Beruf und im Ausbildungsbetrieb Arbeit zu finden, ist besonderer Anreiz für sie.

Viele gute Wünsche gibt es für Fanny Zorn.

  




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