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[02.07.2011] Im August beginnen die neuen Lehrlinge ihre Ausbildung zum Altenpfleger - in der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz und in der Berufsfachschule MBA 
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Hinein ins neue Leben

Ausbildung  Im August beginnen die neuen Lehrlinge ihre Ausbildung zum Altenpflege - in der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz und in der Berufschule der MBA

 
Diese Tür führt junge Menschen in ein neues Leben - als Lehrling bei der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz     FOTO: ANDRÄS
 
ZEITZ/MZ. Mit 18 Jahren startet Nadine Heilmann direkt nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr durch, Sebastian Saul ist 33 Jahre alt und sich sicher, jetzt den richtigen Beruf gefunden zu haben. Sie sind zwei von acht neuen Lehrlingen der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz, die im August ihre Ausbildung in Zeitz beginnen werden. Die Theorie und Praxis in Zeitz absolvieren können, weil die gute Zusammenarbeit zwischen Stiftung Seniorenhilfe und der MBA Medizinische Berufsakademie im Jahr 1998 zur Eröffnung des Ausbildungszentrums in der Geschwister-Scholl-Straße geführt hat. Hier ist Altenpflege Ausbildungsberuf.

Nadine Heilmann ist Zeitzerin. Ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert sie in der Stiftung Seniorenhilfe. Sie weiß also genau, was auf sie zukommt. Doch ihr Berufswunsch ist sicher und fest, sie möchte alte Menschen betreuen und pflegen. Die Chance, das vor Ort erlernen zu können und vielleicht sogar in ihrer Heimatstadt in ihrem Beruf und im Ausbildungsbetrieb Arbeit zu finden, ist ein besonderer Anreiz.

"Im August beginnen sie ihre Ausbildung, in drei Jahren arbeiten sie als Altenpfleger", sagte Ingrid Treuner, Geschäftsführerin der Stiftung zur Begrüßung der Neuen, "und ihre Chancen stehen sehr gut, hier eine Festanstellung zu finden." Sie erinnerte daran, dass Altenpflege nicht immer im besten Licht dargestellt werde und zweifelt nicht daran, dass die künftigen Altenpfleger hier in Zeitz das ganze Gegenteil vorfinden werden. Ein ganz anderes Bild, zu dem sie aber auch beitragen.

Den Beruf erlernen und darin gut sein, das will Sebastian Saul. Er kommt aus Lützen, fand also in der Region, in seinem Landkreis einen Ausbildungsplatz. Er ist der älteste neue Lehrling. Und das hat seine Geschichte. "Ich war bei der Bundeswehr, danach habe ich studiert", erzählte er, "aber es war gar nicht so mein Ding." Viel lieber wollte er etwas im sozialen Bereich tun, mit Menschen arbeiten. "Ich wollte mit Menschen zu tun haben, die mich brauchen", so Saul. Spätestens beim Praxistag in der Stiftung Seniorenhilfe machte es dann klick, er hatte seinen Traumberuf gefunden. Nicht nur der praktische Teil ist wichtig, damit daraus kein Alptraum wird, sondern auch eine fundierte theoretische Ausbildung. Dafür sorgt die MBA. Geschäftsführer Klaus Mischke erinnert daran, dass Lehrlinge oft die praktische Ausbildung an einem, die Theorie an einem anderen Ort absolvieren. In Zeitz ist die Berufsschule für Altenpflege vor Ort. Viel Arbeit steht dennoch vor den Lehrlingen. "Es ist eine große Herausforderung", so Mischke, "aber ohne Fleiß kein Preis."

  




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