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[22.11.2011] Im Kalender 2012 der Stadtsanierung Naumburg wird die neue Aula der Sekundarschule veröffentlicht  
erschienen : Naumburger Tageblatt 

Zwölf Monate Geschichte

NEUERSCHEINUNG Der Sanierungskalender der Stadt Naumburg für 2012 hat den den Titel "Ausgestellt". Er wird gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro abgegeben.

VON HELGA HEILIG

          

Detail vom Gebäude der Freien  Sekundarschule

NAUMBURG - "Ausgestellt" ist das Thema des Sanierungskalenders der Stadt Naumburg für das kommende Jahr. Er ist in einer Auflage von 2 000 Stück erschienen und wird gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro abgegeben. Erhältlich ist dieser Kalender unter anderem in der Tourist-Information Naumburg, Markt 12. Im Laufe der Jahre ist er zu einem beliebten Sammelobjekt geworden. Besonders Menschen, die sich für die Geschichte der Stadt Naumburg interessieren, schätzen diesen Kalender, weil er auch nach Ablauf des Jahres noch interessante Geschichten erzählt, die in dieser Form in keinem Buch zu finden sind.

Diese Hausgeschichten bereitet Ursula Dittrich-Wagner nach eingehender Recherche, unter anderem im Archiv des städtischen Fachbereichs Bau, für die Leser gut nachvollziehbar auf. Vorgestellt werden auf zwölf Kalenderblättern zwölf Gebäude in der Naumburger Innenstadt, die mit Hilfe von Fördergeldern saniert worden sind. Ein absolutes Novum gibt es diesmal: Im Monat März und im Oktober wird der Fokus auf Neubauten gelegt. Dabei handelt es sich um den gläsernen Anbau an der Freien Sekundarschule und das Nietzsche-Dokumentationszentrum.

Die redaktionelle Verantwortung lag in den Händen von Susann Haupt, Untere Denkmalschutzbehörde. Sie zeichnet auch für die Auswahl der Fotografien zu den verschiedenen Objekten verantwortlich. Fotografiert hat diesmal Sven Langowski von freshots.de.

Die Aufmerksamkeit der Betrachter wird besonders auf einzigartige Details gelenkt, die in den historischen Gebäuden entdeckt wurden. Dabei ist egal, ob sie in einer großzügigen Villa aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert in der Kösener Straße oder in einem schlichten Handwerkerhaus (Othmarsweg 8) fotografiert wurden. Handwerkskunst wird damit in einer besonderen Weise gewürdigt. Spannend ist auch der Vergleich der sanierten Objekte mit historischen Aufnahmen aus dem Naumburger Stadtarchiv. Dabei wird geschichtliche Entwicklung am praktischen Beispiel deutlich. Gleich zwei Monate lang - im Juni und Juli - stehen das sogenannte Bänderhaus und das Schlösschen, beide Markt 6, im Fokus. Beide Gebäude haben eine lange Geschichte. Sie wurden speziell für die Landesausstellung "Der Naumburger Meister" saniert.

 

Historische Aufnahme vom Naumburger Steinweg aus dem Jahr 1878

 

Beiendruckende Naumburger Innenstadt: Die Jacobsstraße vom Theaterplatz  aus fotografiert. Straße und Platz wurden komplett erneuert. 

FOTOS / REPROS: Nicky Hellritzsch

 

  




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